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Remis zum Abschied von Patrik
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| [tve] Es war Derby und trotzdem war die Luft im letzten Saisonspiel raus.
Der TVE hatte durch eine hervorragende Saison den 4. Tabellenplatz gesichert und Spenge stand bereits als Absteiger fest.
So war es mehr als verständlich, dass die sonst so überaus hitzigen Duelle zwischen Spenge und Emsdetten diesmal eher Freundschaftsspielcharakter hatte.
Der TVE war stark gehandicapt durch die Verletzungen Duje Miljak und Achim Cordes.
Miljak konnte nicht scherzfrei werfen und Cordes war im Angriff überhaupt nicht einsetzbar.
Henrik Knudsen und Stefan Thünemann konnten erst gar nicht mit einlaufen, so dass über 50 % der ersten Garde kaum oder gar nicht am Spiel teilnehmen konnte.
Aber im letzten Spiel der Saison und im letzten Spiel unter Patrik Liljestrand war noch einmal deutlich zu erkennen, was Liljestrand in den vergangenen 3 Jahren alles bewirkt hat.
Trotz des überaus kleinen Kaders kämpfte jeder für jeden. Sebi Kreft übernahm wie selbstverständlich die Rolle des Spielmachers. Auch wenn er Knudsen in den letzten Spielen nicht immer ganz ersetzen konnte, so hat er doch allen bewiesen, dass er zu Recht in eriner Spitzenmannschaft der 2. Liga spielt. In der Partie gegen Hildesheim hat er bewiesen, dass er viel gelernt hat und das er dem TVE in der nächsten Saison weiterhelfen kann.
In Spenge bewies nun auch noch Mats Thünemann, dass ihm die Zukunft gehört.
Als A-Jugendlicher gehörte er diese Saison zum erweiterten Kader und nahm an fast allen Trainingseinheiten der ersten Mannschaft teil. Nun wurde er, auch aufgrund der Verletzung von Knudsen benötigt und er sprang ins kalte Wasser. Mit einer tollen Leistung auf der Mittelposition bewies er den rund 70 mitgereisten TVE Fans, dass ihm ebenfalls die Zukunft beim TVE gehört. Seine Leistung krönte er mit seinen beiden ersten Treffern in der 2. Liga.
Aber nicht nur die „jungen Wilden“ sprangen in die Breche, sondern auch die „Routiniers“ bewiesen einmal mehr, dass auf sie Verlass ist. So waren es Weevers und Goldin stets dann zur Stelle, wenn es mal wieder Zeit wurde die Zügel anzuziehen. Goldin, der durch die Verletzung von Cordes und Thünemann die gesamte Angriffszeit spielen musste wusste besonders in der 1. Halbzeit zu überzeugen. Wie bereits beim Heimspiel gegen Altenholz zeigte er, dass er da ist wenn es eng wird. Auch Eelco Weevers ging als Kapitän mit bestem Beispiel voran und erzielte genau wie Goldin und Waltermann 8 Treffer.
Die Leistung der Mannschaft lässt auf einen weitere tolle Saison hoffen, zumal der TVE voraussichtlich in der neuen Saison mit weiteren Verstärkungen seine Fans erfreuen will.
Trotz der nun langen Handballsommerpause wird auch weiterhin auf der Homepage des TVE über Aktuelles rund um den Tve und die 2. Liga informiert.
Neuverpflichtungen, Trainingseindrücke Freundschaftsspiele und Interviews sollen die handballfreie Zeit überbrücken.
Der TVE wünscht allen Handballfans schon jetzt eine erholsame Sommerzeit und hofft weiterhin auf so tolle Unterstützung in der Saison 2008/2009.
Großer Dank geht auch an den Fanclub „TVE crocodiles“, die das Team wirklich
Fantastisch unterstützt haben.
Und zum Schluß geht noch einmal ein großes Danke an Patrik Liljestrand, der mit seiner Arbeit großen Anteil am Erfolg der Mannschaft hat. |
TVE besiegt im Derby Ahlen
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| [tve] Es war kein typisches Derby und doch war es spannend und knapp wie bei vielen Derbys zweier gleichwertig guter Mannschaften.
Der TVE kämpft sich zum Sieg, auch weil Cleverly Sekunden vor Schluss einen 7 Meter hält. 30:29 hieß es nach 60 Minuten, die die Zuschauer und Fans aufatmen ließ, nachdem während des Spiels das ein ums andere mal Unverständnis über die technischen Fehler herrschte.
Die Moral und der Zusammenhalt stimmt, denn immer wieder kämpfte sich der TVE an die Gäste heran, die nach dem 2:2 in der 1. Halbzeit bis zur 26. Minute führten.
Aber dann konnte Knudsen einen 7 Meter im Nachwurf einnetzen und der TVE führte erstmalig wieder mit 16:15. Wendtland erhöhte noch auf 17:15, doch leider reichte diese Führung nicht.
Mit einem leistungsgerechten Unentschieden von 17:17 ging es in die Kabine.
Die 2. Halbzeit war ein Spiegelbild der 1. Hälfte. Der TVE ging mit 18:17 in Führung und Ahlen glich aus. Knudsen erhöhte auf 19:18 und die Gäste glichen aus. Dann schaffte es erneut die ASG durch Karsten Ganschow in Führung zu gehen, diesmal glich der TVE durch Eelco Weevers aus.
So plätscherte das Spiel vor sich hin, auch weil der TVE es nicht schaffte, seine in der Abwehr mühsam erkämpften Bälle im Gegenzug zu nutzen. Oftmals wurde der Ahlener Keeper Jan Stochl angeworfen. Er musste nicht einmal viel tun um die Bälle zu halten, weil einfach zu ungenau abgeschlossen wurde. Auf der Gegenseite glänzte Cleverly durch tolle Paraden und kluges Stellungsspiel. Mehrmals gelang es ihm einen Tempogegenstoß zu vereiteln, in dem er schnell genug aus dem Tor lief und das Anspiel erahnte. Da war es nicht schlimm, dass er es einmal nicht schaffte und die Gäste so ins leere Tor werfen konnten.
Beim Stand von 24:24 übernahm der TVE erneut die Führung um diese Sekunden später wieder zu verlieren. Aber unterstützt von einer lautstarken Kulisse erkämpfte sich der TVE die erneute Führung. Noch zweimal glich Ahlen aus, bis der TVE sich beim Stand von 27:27 durch 2 Waltermann-Tore auf 29:27 absetzen konnte. Ahlen verkürzte auf 29:28 und der TVE versäumte es in der 58. Minute den Sack zu zu machen. Die Gäste nahmen eine Auszeit, um die letzten Sekunden zu planen.
Allerdings spielte der TVE da nicht so mit, wie die Gäste es sich erhofft hatten.
Anstelle eines durchgeplanten Angriffs, zwang die gut stehende Abwehr die ASG zu einem unvorbereiteten Abschluss. Da der Emsdettener Gegenangriff ebenfalls nicht zum Erfolg führte, konnte Ahlen in der 59. Minute zum 29:29 ausgleichen.
40 Sekunden später erzielte Cordes den erlösenden Endstand. Doch in der letzten Minute kam verständlicher Weise noch einmal Hektik auf, nachdem Ahlen mit Macht auf den Ausgleich drängte. Die Halle stand und unterstützte den TVE lautstark. Als Ahlen auch noch einen 7 Meter 17 Sekunden vor Schluss zugesprochen bekam, schienen 1250 Zuschauer Cleverly die Daumen zu drücken, während rund 50 Fans hofften, dass Schmidtmeier den Ausgleich erzielen würde. Liljestrand ging unruhig an der Bank hin und her und hatte bereits die grüne Karte in der Hand falls es zum Ausgleich kommen würde um die letzten 10 Sekunden zu besprechen. Aber dazu musste es nicht kommen, denn 1250 Daumen bewirken mehr als 50 und so konnte Cleverly durch eine tolle Parade den Sieg festhalten.
Doch Ahlen blieb in Ballbesitz und hatte noch knapp 10 Sekunden Zeit.
Aber Duje Miljak wehrte den letzten Wurf der Gäste mit ganzem Körpereinsatz ab und ließ die Halle jubeln.
Die anschließende TVE Nacht konnte beginnen. |
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TVE siegt im letzten Heimspiel
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| [dRN] Der TVE siegt verdient mit 35:33 ließ nachdem das Spiel entschieden war die Zügel schleifen, so dass der gast aus Altenholz noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte.
Zum letzten Heimspiel waren zu ungewohnter zeit am Samstag um 18:00 Uhr rund 1300 Zuschauer in die Emshalle gekommen.
Unter den Zuschauern war auch Lars Walther, der künftige TVE Coach. Vor Spielbeginn konnte Walther live erleben, wie erfolgreiche und sympathische Trainer in Emsdetten verabschiedet werden. Beim letzten Saisonheimspiel für Patrik Liljestrand gab es „standing ovations“ langen Applaus und am Ende der Partie eine Ehrenrunde auf den Schultern von Eelco Weevers und Jule Waltermann. Auch Dusko Bilanovic wird zum Ende der Saison den TV Emsdetten verlassen und wurde verabschiedet. Bilanovic war mit ein Erfolgsgarant für den wiedererstarkten Tve in der Saison 2005/2006. Der TVE wünscht Liljestrand und Bilanovic bei Ihren nächsten Stationen viel Erfolg.
Nach der Verabschiedung begann das Spiel pünktlich um 18:00 Uhr und der Tve legte gleich los wie die Feuerwehr. Nach 11 Minuten stand es bereits 8:2 für den TVE, der auf seinen Spielmacher Knudsen und den Abwehrchef Stefan Thünemann verletzungsbedingt verzichten musste. Während Knudsen am Anfang noch für 3 mal zum Siebenmeterpunkt ging, konnte Thünemann das Spiel nur von der Bank aus verfolgen.
Und das der Abwehrchef fehlte konnte man zwischendurch immer wieder erkennen, denn gerade wenn sich der TVE wieder einmal abgesetzt hatte, fing er sich auch einige leichte Tore gerade über die Mitte bzw. den Kreis.
Aber bereits zur Halbzeit konnte man bei einem Spielstand von 17:13 erkennen, dass da nicht viel anbrannte, denn sobald Altenholz wieder dran war, erhöhte der Tve seinen Druck.
Goldin und Cordes glänzten in dieser Phase besonders im guten Zusammenspiel mit Sebi Kreft. So war es Goldin, der ein ums andere mal immer dann zur Stelle war, als Altenholz die Möglichkeit hatte bis auf 1 Tor aufzuschließen. So kam es, dass Goldin in Manndeckung genommen wurde. Cordes nutzte dadurch seine Freiheiten und konnte mehrmals den ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Kreft, der bereits gegen Hildesheim seine Schnelligkeit unter Beweis stellte war als Ideengeber nun gefragt, da Knudsen nicht einsatzfähig war.
Er löste diese Aufgabe mit Bravour und zeigte des öfteren, dass er durchaus eine Alternative sein kann. Im Spiel Mann gegen Mann war er oftmals der Sieger und konnte nur unfair vom Ball getrennt werden. Als die letzten 2 Minuten und 8 Sekunden im letzten Heimspiel der Saison angebrochen waren, führte der TVE mit 5 Toren. Allerdings hatte die Truppe von Patrik Liljestrand und Jan Wolski dann auch das Tore werfen eingestellt, so dass Altenholz durch einen 7 Meter und 2 Tempogegenstößen noch zu einem achtbaren Ergebnis kamen.
Der Gast aus Altenholz wird somit voraussichtlich in der Relegation gegen den drittletzten der Liga Süd um den Klassenverbleib spielen müssen.
Der TVE wünscht dem TSV Altenholz in diesem Spiel viel Erfolg, denn diese sympathische Mannschaft und die sehr fairen und auch sympathischen Fans müssen in der 2. Liga bleiben.
Besonders erfreulich war, dass der Fanclub aus Altenholz in den Trommelrhythmus der Emsdettener einstimmte und somit die Ehrenrunde von Patrik Liljestrand zu einem Gänsehautfeeling werden ließ. Am kommenden Samstag spielt der TVE erneut um 18:00 Uhr.
Das letzte Saisonspiel findet in Spenge statt. |
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